Wie repariert man eigentlich Kapitalanlagen?

Garantierte Produkte

Garantierte Produkte muss man kaum je reparieren. Ihre Garantie ist einfach von der Qualität des Garantiegebers (des Emittenten) abhängig. Wenn der schlecht ist, dann ist die Garantie schwach. Im Extremfall (Lehman Brothers) geht die ganze Anlage verloren. Reparieren kann man da nichts mehr.

Solche Produkte werden von der VVK AG nicht empfohlen. Wir legen grossen Wert auf den Emittenten und prüfen diesen im Rahmen des Möglichen auf Herz und Nieren. Die von der VVK AG empfohlenen kapitalgarantierten Produkte werden immer von einer Schweizer Versicherungsgesellschaft garantiert und diese Garantie wird von der FINMA kontrolliert. Mehr kann man unseres Erachtens nicht tun.

Bankprodukte

Bei den Bankprodukten ist die Sache noch etwas anders. Bei allen Banken sind Ihre Einlagen bis zu CHF 100'000 vom Staat garantiert. Kantonalbanken verfügen zusätzlich über eine erweiterte Staatsgarantie und evtl. noch über besondere Reserven. Aber in der heutigen Bankenkrise trauen wir keiner Bank mehr hundertprozentig.

Wenn Sie also ganz sicher sein wollen, legen Sie pro Bank höchstens CHF 100'000 auf das Bankkonto und den Rest investieren Sie in Sachwerte, Aktien, Obligationen ausgesuchter Unternehmen, Immobilien oder Gold.

Schwankende Anlagen/Börsenanlagen

Anders ist dies bei schwankenden Anlagen, wie Aktien, Obligationen oder Fonds, also bei Anlagen, die an der Börse gehandelt werden. Dies sind zwar Sachwerte, die in Krisenzeiten die sichersten Anlagen sind. Auf Grund der kurzfristigen Börsenpsychologie können sie jedoch unter den Betrag fallen, welcher anfänglich investiert wurde. Aber hier hat man langfristig immer eine Chance, die tiefen Stände wieder auf das Anfangsniveau oder sogar darüber zu heben.

Für die Reparatur von schwankenden Kapitalanlagen wird neben werthaltigen Produkten nur etwas benötigt: Zeit. Die Vergangenheit lehrt, dass sich gute Anlagen, das heisst in unserem Verständnis Anlagen in Sachwerte, wie in Aktien und Obligationen guter Unternehmen sowie Anteile und/oder Eigentum an Immobilien, mit der Zeit immer wieder "repariert" haben. Denken Sie nur einmal an den heutigen Wert eines Hauses, welches vor Jahren gekauft wurde.

Der Anlagemix als Reparaturgrundlage

Nach diesen Grundsätzen haben wir das Anlageangebot der VVK AG überarbeitet.

Der Anlagemix aus den verschiedenen Anlagekategorien, die Sie unter Anlagen finden, gibt jeder Anlegerin, jedem Anleger eine faire Chance, mögliche Verluste aus der Vergangenheit wieder aufzuholen (s. Grafik) und dies trotz - oder gerade wegen - der derzeit schwierigen Zeiten.

Beispiel einer Anlage-Reparatur

Im folgenden Beispiel gehen wir davon aus, dass ein Anleger oder eine Anlegerin vor rund 10 Jahren CHF 100'000 in eine schwankende Anlage (Aktien, Obligationen oder Fonds) investiert hatte.

Heute ist der Wert noch CHF 80'000 und man möchte mindestens wieder die anfänglich investierte Summe erreichen.

Wie Sie sehen können, lohnt sich der panikartige oder gar unüberlegte Rückzug der CHF 80'000 auf das Bankkonto überhaupt nicht. Hier hat man den Verlust durch den Rückzug auf das Konto wirklich realisiert. Denn bei einem Zins von 0,35% wird die Ausgangssumme erst nach 56 Jahren erreicht. Ob wir das noch erleben werden?

Auch die Investition in ein kapitalgarantiertes Produkt, selbst das derzeit aktuelle, sehr gute Produkt mit 22% garantiertem Zins in zehn Jahren, erreicht nicht ganz die Ausgangssumme. Nach zehn Jahren erhält man nur noch CHF 97'600 zurück, dafür garantiert und sicher.

Besser sieht es aus, wenn man, ausgehend von einer angenommenen durchschnittlichen Rendite von 6%, in den bisherigen schwankenden Anlagen verbleibt. Denn die Kurse schlagen bestimmt wieder nach oben aus. Dann erreicht man die anfänglichen CHF 100'000 bereits wieder nach vier bis fünf Jahren.

Zum Beispiel sind die VVK Value Fondsstrategien grundsätzlich Sachwerte und in Aktien und Obligationen investiert, die immer mit einer Sicherheitsmarge weit unter dem wahren Wert gekauft wurden.

Investiert man die CHF 80'000 jedoch in die Immobilienbeteiligung, dann erreicht man die Ausgangssumme bereits in zwei bis drei Jahren und der Gewinn nach zehn Jahren kann sich ebenfalls äusserst gut sehen lassen.

Die Immobilienpreise dürfen bei dieser Beteiligung gemäss Vertrag höchstens 70% des aktuellen Verkehrswertes betragen und müssen eine Mindestmietrendite von 10% abwerfen, was ebenfalls eine Sicherheitsmarge zu Ihren Gunsten bedeutet.

Empfehlung

Falls jemand aus den schwankenden Anlagen umsteigen möchte, dann bitte auf keinen Fall das Kapital zurück auf das Bankkonto transferieren. Nach dem Umbau der Fondsstrategien in reine VVK Value Fondsstrategien kann man bestimmt gerne bei diesen bleiben. Wer seine Investition jedoch etwas verteilen möchte, dem empfehlen wir die Aufteilung auf die neuen attraktiven VVK Anlageprodukte, ganz nach seinem Gefühl und Belieben.